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Anfragen erwŁnscht.
Konzept


Die Eingewöhnung:

Die Eingewöhnung ist für Ihr Kind, Sie und mich als Tagespflegeperson außerordentlich wichtig.
Der Übergang aus der Familie in die Tagespflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung, sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen.

Es muss sich an neue Situationen, einen veränderten Tagesablauf und an die tägliche mehrstündige Trennung von Ihnen gewöhnen.Diese Veränderungen können mit erheblichen Stress verbunden sein.
Kinder im Krippenalter sind überfordert,wenn sie diese Umstellung ohne Unterstützung durch die Eltern bewältigen müssen.
Deshalb sollten Sie sich Zeit für die Eingewöhnung nehmen.
Das erste Treffen dient dem gegenseitigen kennenlernen.
Hier erfahre ich als Tagespflegeperson die bisherigen Gewohnheiten Ihres Kindes, eventuelle Krankheiten oder Entwicklungsauffälligkeiten.

In der Grundphase - den ersten 3 Tagen - wird Ihr Kind von Ihnen oder einer anderen Bindungsperson in die Tagespflegestelle begleitet. Sie bilden somit den Hafen, d.h. Ihr Verhalten im Gruppenraum ist passiv, drängen das Kind nicht, sich zu entfernen, und Sie akzeptieren es immer,wenn es Nähe zu Ihnen sucht.
In dieser Phase versuche ich mich dem Kind zu nähern, ohne dass sich Ihr Kind ge- oder bedrängt fühlt. Der anwesende Elternteil verhält sich zurückhaltend, bleibt jedoch in der Nähe, um das Kind das notwendige Gefühl von Sicherheit zu geben.
Das Kind sollte in der Eingewöhnungszeit die Tagespflegestelle möglichst höchstens halbtags besuchen.

Am vierten Tag fällt die Entscheidung über Dauer der Eingewöhnungszeit.
Zwischen sechs und vierzehn Tagen kann die Spanne liegen,manchmal auch länger.
Entscheidend ist,wie Ihr Kind auf den ersten Trennungsversuch am vierten Tag reagiert. Dabei verabschieden Sie sich kurz nach der Ankunft von Ihrem Kind und verlassen den Gruppenraum.
Sie bleiben aber in der Nähe. Verhält sich Ihr Kind nach anfänglichem Protest eher gelassen und wendet sich wieder seiner Umgebung zu, so kann diese erste Trennungsepisode auf ca. 30 Minuten ausgedehnt werden.
Je gleichgültiger Ihr Kind auf Abschied und Wiederkehr reagiert, desto kürzer kann die Eingewöhnungszeit ausfallen. Besonders hilfreich in dieser Phase ist es, wenn Sie Ihrem Kind einen Gegenstand von zu Hause mitgeben,welcher es an Sie erinnert. Es kann ein Schnuffeltuch, ein Kuscheltier oder etwas anderes sein,was es beruhigt und ihm gut tut.
Es schafft sozusagen eine Brücke zwischen Elternhaus und Tagespflegestelle. Es werden vom Jugendamt 25 Stunden als Eingewöhnungszeit übernommen.


Hygiene und Sicherheit:

Richtig eingesetzte Hygienemaßnahmen helfen die Gesundheit langfristig zu schützen. Eine gründliche und regelmäßige Reinigung häufig benutzter Flächen sowie aller Fußböden ist Voraussetzung für einen guten Hygienestandard.

Spielzeuge für Säuglinge und Krabbelkinder werden täglich gereinigt. Es wird grundsätzlich alles feucht gereinigt. Die Reinigungsutensilien werden nach Gebrauch gesäubert. Lappen und Geschirrtücher werden regelmäßig gewechselt.

Bei der persönlichen Hygiene wird darauf geachtet, das Wunden abgedeckt sind, die Hände nach dem Toilettengang sowie nach verschiedenen Arbeitsgängen grundsätzlich mit Seife gewaschen werden.
Ferner wird auf saubere Kleidung geachtet und nicht auf Lebensmittel gehustet oder genießt.
Die Reinigungsgeräte und Mittel werden im verschlossenen HWR aufbewahrt.

Sauberkeit im Umgang mit den Kindern ist mir sehr wichtig.
Jedes Kind verfügt über seinen eigenen Latz, seine eigene Serviette beim Essen, seinen eigenen Waschlappen und sein eigenes Handtuch.

Absperrgitter befinden sich vor den Treppen.
Unser Haus ist mitmehreren Rauchmeldern ausgestattet und die Steckdosen entsprechend gesichert.

Als Tagespflegeperson kann ich die Zusammenarbeit mit den Eltern wie folgt unterstützen:

  • auf Signale des Kindes achten
  • spielerisch erklären (z.B.mit Bücher)
  • Benennung der Handlung (z.B.Hände waschen)
  • geduldig sein
  • auf einfache Kleidung achten (muss leicht an- und ausziehbar sein)
  • loben und nicht bestrafen bei Fehlschlägen
  • windelfreie Zeiten schaffen


Grenzsteine der Entwicklung

Spracherwerb:

  • Mama und Papa sagen (15 Monaten)
  • 3-5 Wortsätze (36 Monaten)

Körpermotorik:

Die Gesamtheit von gleichförmigen, regelmäßigen Bewegungsabläufen des Körpers

  • das Drehen von Bauchlage in Rückenlage (12 Monate)
  • freies Gehen (18 Monate)

Handmotorik / Fingermotorik

  • Übernahme von kleinen Gegenständen von einer Hand in die andere (6 Monate)
  • bewusste Verwendung des Zeigefingers (18 Monate)
  • Mein Grundsatz: K inder sollen K inder sein dürfen!







Wolfgang Diederichs   Mobil: 0157 / 72 56 96 37   E-Mail

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